Buffalos Hockey vs Nürnberg Bears

Ergebnisse

Mannschaft1st2nd3rdPPGTSpielausgang
Buffalos12104Draw
Bears11214Draw

Austragungsort

Arena Nürnberger Versicherung
Kurt-Leucht-Weg 11, 90471 Nürnberg, Deutschland

Details

Datum Zeit Saison
19. Oktober 2013 13:30 2013/2014

Bears

G
4
4
A
0
1
PIM
2
0
GA
4
0

Zusammenfassung

Am 19. Oktober 2013 bestritten die Nürnberg Bears ihr erstes Testspiel der Saison 2013/2014 gegen die Nürnberg Buffalos.

Die Rollen vor dem Spiel waren klar verteilt: auf der einen Seite die Nürnberg Buffalos, welche schon über reichlich Erfahrung im Spielbetrieb verfügen, auf der anderen die Nürnberg Bears, ein neues, motiviertes Team, welches aber erst noch seine Erfahrungen sammeln muss.

Zu Spielbeginn zeigte sich jedoch, wer über mehr Erfahrung verfügte und so erspielten sich die ‘Büffel’ sofort ein Übergewicht und konnten sich immer wieder in der Zone der ‘Bären’ festsetzen. So war es folgerichtig, dass Konecny in einer 1 auf 1 Situation das 1:0 für die Buffalos markierte. Danach jedoch fuhren die Bears ihre Krallen aus und konnten ihrerseits immer wieder für Offensivaktionen sorgen. Und so war es dann Max Hessel, der nach einem klasse Querpass von Flo Hammerbacher frei vor dem Tor stand, den Buffalo-Goalie verlud und den 1:1 Ausgleich erzielte, was auch gleichzeitig der 1. Pausenstand war.

Den besseren Start in das 2. Drittel erwischten wieder die ‘Büffel’, allerdings lang nicht mehr so souverän wie noch zu Beginn der Partie. Nichtsdestotrotz konnten sie durch das 2:1 von Wittek die erneute Führung verzeichnen. Auch von diesem Treffer ließen sich die Bears nicht entmutigen und kämpften weiter. Und sie wurden für ihren Kampf belohnt. Wieder war ein Bears-Spieler, in diesem Fall Liewer, schneller als alle anderen auf dem Eis, schaute geschickt den Torwart aus und glich zum 2:2 aus. Mit viel getanktem Selbstvertrauen durch dieses Tor, spielten sich die Bears immer besser in die Partie, kamen immer wieder zu Chancen, wie z.B Felix Bäuerlein der öfters am gut aufgelegten Goalie der Büffel scheiterte. Es entwickelte sich zu einer abwechslungsreichen Partie. Vor Drittelende jedoch konnten die Buffalos durch Taubeneder erneut in Führung gehen und so ging es mit einem 3:2 für die ‘Büffel’ in die Pause.

Im Vergleich zu den ersten beiden Dritteln erwischten die Buffalos keinen so souveränen Start. Die Bears kamen hochmotiviert aufs Eis zurück und wollten den guten Eindruck aus diesen beiden Dritteln weiter bestätigen. Es gelang ihnen. Immer wieder erspielten sie sich Chancen. Auf der anderer Seite verhinderte ein gut aufgelegter Michael Oßwald weitere Gegentreffer. Und sie wurden erneut belohnt. Nach einem gewonnen Offensiv-Bully kam es zu einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor, der Puck gelangte zu Liewer und dieser erzielte seinen 2. Treffer, den 3:3 Ausgleich. Die Bears machten weiter Dampf und so ließ sich ein ‘Büffel’ zu einer mehr als unnötigen Strafe für Beinstellen hinreißen. Dieses Geschenk nahmen die Bears gerne an und Markus Döltsch brachte im Powerplay mit dem 4:3 die ‘Bären’ erstmalig in dieser Partie in Führung. Die Freude währte allerdings nur wenige Minuten, da die Buffalos zumindest Schadensbegrenzung betreiben wollten, was ihnen mit dem 4:4 Ausgleich durch Fuchs gelang. Kurz vor Spielende wurde es dann sehr turbulent: Die Bears konnten sich in der Zone der Buffalos festsetzen und nach einem Schlagschuss von der blauen Linie schien der Torwart zunächst den Puck sicher zu haben, weshalb der Schiedsrichter auch abpfiff. Allerdings kullerte dann der Puck durch die Schoner des Buffalo-Goalies über die Torlinie und auf einmal zeigte der Schiedsrichter auf Tor. Die Freude bei den Bears war natürlich riesengroß, ebenso der Unmut und die Verwirrung bei den Buffalos. Nach einigen Diskussion mit beiden Teams entschied der Schiedsrichter auf kein Tor. Bis zum Schluss hielten die Bears den Puck in ihren eigenen Reihen und spielten die Partie souverän runter, so dass es beim 4:4 blieb.

So stand am Schluss ein leistungsgerchtes Unentschieden, das sich die Bears mit ihrer couragierten Leistung mehr als verdient haben.

Maximilian Skrzipczyk